Hallo und willkommen
in meiner Visitenkarte -
mein Name ist Boris Beltzig
und ich bin approbierter Kinder und
Jugendlichen Psychotherapeut (VT).
Das bin ich, Boris :)
Was bedeutet „VT“?
VT ist eine Abkürzung für Verhaltenstherapie.
Das klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach:
Es geht darum zu verstehen,
was du denkst,
was du fühlst und
wie du dich verhältst.
Diese drei Dinge hängen nämlich zusammen.
Manchmal hat man Gedanken wie:
„Ich schaffe das sowieso nicht“ oder „Keiner mag mich“.
Solche Gedanken können dazu führen, dass man sich schlecht fühlt – zum Beispiel traurig
oder ängstlich – und sich vielleicht zurückzieht oder Dinge vermeidet.
In der Therapie schauen wir gemeinsam:
Welche Gedanken machen dir Probleme?
Stimmen diese Gedanken wirklich?
Gibt es andere, hilfreichere Gedanken?
Du lernst dann, neue Wege zu finden, mit schwierigen Situationen umzugehen.
Wobei ich helfen kann
Manchmal gibt es im Leben Phasen, die sich einfach schwer anfühlen.
Zum Beispiel wenn du:
• oft traurig bist
• viel Angst hast
• dich schnell ärgerst oder wütend wirst
• nicht gut schlafen kannst
• dich sehr unsicher fühlst
• schlimme Dinge erlebt hast
• Probleme in der Schule oder mit anderen hast
• dich selbst verletzt oder nicht gut um dich kümmerst
Auch wenn du gar nicht genau weißt, was los ist, lohnt es sich manchmal mit einer Therapeutin oder Therapeuten zu reden.
Oft gibt es gute Gründe dafür, warum man sich so fühlt oder verhält, wie man es gerade tut – auch wenn es sich komisch oder belastend anfühlt.
Gemeinsam schauen wir:
Was steckt dahinter?
Was brauchst du?
Was könnte dir helfen?
Manchmal hilft es schon sehr, wenn jemand von außen mit draufschaut.
Wie ich arbeite
Mir ist wichtig:
Mit dir ist nichts „falsch“.
Ziel ist, dass du merkst:
Du bist nicht allein – und es gibt Wege, wie es dir wieder besser gehen kann.
Diagnosen im psychiatrischen Bereich hören sich oft sehr „gefährlich“ an.
Durch die allgemein gültigen Klassifikationssysteme (ICD 10/11, DSM5) werden oft Diagnosen für Kinder und Jugendliche in den Bereichen Depression, Ängste, Zwänge, AD(H)S, Traumafolgestörung (PTBS), Gewalt-/Mißbrauchserfahrungen, Störung des Sozialverhaltens, emotionale Störungen des Kindesalters, Anpassungsstörungen, Selbstverletzendes Verhalten, Essstörungen, Schlafstörungen, Enuresis (Einnässen)/ Enkopresis (Einkoten), Mutismus, frühkindliche Regulationsstörungen, Genderdysphoria (Transsexualismus, Geschlechtsinkongruenz) vergeben.
Dahinter verbergen sich aber meist ganz gut nachvollziehbare „Entwicklungen“ in ein Problem hinein, aus dem es aber auch wieder gute Auswege geben kann.
Mit psychischen Störbildern ist es eigentlich wie mit einem Sonnenbrand:
Stell dir vor, du gehst an einem heißen Sommertag ins Freibad.
Du freust dich auf die Sonne und vergisst, dich einzucremen.
Ein paar Stunden später merkst du: Deine Haut ist rot, tut weh und brennt.
Wenn du jetzt gar nicht weißt, was ein Sonnenbrand ist, könnte dich das ganz schön erschrecken.
Vielleicht denkst du:
„Was ist mit mir los?“
„das tut so weh und deswegen muss es was `Schlimmes´ sein?“
„Verbrennt meine Haut gerade? Ich bin jetzt wahrscheinlich sterbenskrank, oder?“
Diese Gedanken können Angst machen, weil sich alles unbekannt und bedrohlich anfühlt.
Was passiert in der Therapie?
In der Therapie schauen wir uns so eine Situation gemeinsam an.
Zuerst versuchen wir zu verstehen:
Was ist eigentlich passiert?
In diesem Fall:
Du warst lange in der Sonne - ohne Schutz.
Dann klären wir auf:
☼ Warum reagiert die Haut so?
☼ Was ist ein Sonnenbrand überhaupt?
Wenn du verstehst was los ist, macht es dir schon viel weniger Angst.
Das nennt man Psychoedukation - also: Dinge verstehen lernen.
Was hilft dann konkret?
Manchmal kann man auch direkt etwas tun, damit es dir besser geht (Krisenintervention).
Beim Sonnenbrand zum Beispiel:
☼ Haut kühlen
☼ After-Sun oder Creme benutzen
☼ Schatten suchen
Das sorgt schnell für Erleichterung.
Und was lernt man daraus?
Im nächsten Schritt überlegen wir gemeinsam:
Was kannst du beim nächsten Mal anders machen?
Zum Beispiel:
Sich vorher eincremen oder nicht zu lange in der prallen Sonne bleiben.
So entwickelst du neue Strategien, die dir helfen, gut mit solchen Situationen umzugehen.
Die Idee dahinter:
Viele Probleme fühlen sich erstmal groß und beängstigend an - oft auch, weil man nicht genau versteht, was gerade passiert.
Wenn man es aber gemeinsam anschaut, versteht und passende Lösungen findet, wird vieles klarer, weniger bedrohlich - und vor allem: machbar.
Und genau so kann man bei psychischen Problemen vorgehen.
Und abschließend möchte ich noch für alle großen Leute, die mit Kindern zu tun haben folgendes zu bedenken geben....
“Ihr sagt: „Der Umgang mit den Kindern ermüdet uns.“
Ihr habt recht.
Ihr sagt: “Denn wir müssen zu ihrer Begriffswelt hinuntersteigen.
Hinuntersteigen, uns herabneigen, beugen, kleiner machen.“
Ihr irrt euch.
Nicht das ermüdet uns. Sondern – dass wir zu ihren Gefühlen empor klimmen
müssen. Empor klimmen, uns ausstrecken, auf die Zehenspitzen stellen, hinlangen.
Um nicht zu verletzen.”
- Janusz Korczak-
Meine aktuellen Arbeitsfelder
Als Kinder und Jugendlichen Psychotherapeut im psychologischen Fachdienst des Kinderdorfs Marienstein
In der Kinder und Jugendliche Psychotherapiepraxis der Kollegin Fr. Laura Zäch
Supervisionstätigkeiten in der Region 10.
Supervision und Coaching nach Vereinbarung
Für Supervision und Coaching nach Vereinbarung füllen Sie bitte das Kontaktformular aus.